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Werkzeuge
Werkzeuge
Für Ordnung bei Programmen brauchen Sie kaum zusätzliche Programme. Das Wichtigste steckt bereits im System: die Liste der installierten Software, die Autostart-Verwaltung, Updates, Wiederherstellung, Schutz und Benutzerkonten. Ein eigenes „Aufräumprogramm“ zu installieren, um andere Programme zu überwachen, ist ungefähr so, als würde man einen Wächter anstellen, der auf den Wächter aufpasst.
Bevor Sie nach einem Programm zur Computerpflege suchen, schauen Sie in die Einstellungen: Höchstwahrscheinlich gibt es die gewünschte Funktion dort schon.
— Aus der Redaktion
So ist dieser Bereich aufgebaut: Wir beschreiben die Arten integrierter Werkzeuge, ohne Systeme oder konkrete Menüpunkte zu nennen. Finden lassen sie sich meist über die Suche in den Einstellungen oder die Systemhilfe: Geben Sie einfach „Autostart“, „Wiederherstellung“ oder „Benutzerkonten“ ein.
Integrierte Systemwerkzeuge
Die Grundausstattung, die genügt, um Programme ohne fremde Helfer im Blick zu behalten.
Liste der installierten Programme
Der Bereich der Einstellungen, in dem alles Installierte aufgeführt ist, meist mit Installationsdatum und Speicherbedarf. Hier deinstallieren Sie Programme auch auf dem vorgesehenen Weg. Es lohnt sich, die Liste ab und zu nach Datum zu sortieren und nachzusehen, was ohne Ihr Wissen hinzugekommen ist.
Ein Werkzeug, das laufende Programme und die Auslastung anzeigt, dazu die Liste dessen, was mit dem System startet. Hier können Sie den Autostart deaktivieren, ohne das Programm zu entfernen, und einen Prozess finden, der unerwartet Ressourcen belegt.
Der Ort, an dem das System Korrekturen für sich selbst und manchmal auch für einige Programme bezieht. Hier sehen Sie, welche Updates installiert sind, welche auf einen Neustart warten und ob es Fehler gibt. Ein Blick lohnt sich, wenn der Computer schon lange an einen Neustart erinnert.
Ein Werkzeug, das den Zustand von Systemdateien und Einstellungen speichert und nach einer missglückten Installation eine Rückkehr dorthin erlaubt. Persönliche Dokumente berührt es in der Regel nicht und ersetzt keine Sicherung, hilft aber, wenn ein neues Programm oder ein Treiber alles durcheinandergebracht hat.
Schutzfunktionen, die zum System gehören: Dateiprüfung, Firewall, Warnungen vor Programmen unbekannter Herausgeber. Lassen Sie sie eingeschaltet und deaktivieren Sie sie nicht auf Anraten eines Installers oder einer unbekannten Anleitung.
Der Bereich, in dem Benutzer und ihre Befugnisse eingerichtet werden. Für den Alltag ist ein Standardkonto praktischer, Administratorrechte bestätigen Sie besser gesondert und bewusst, wenn ein Programm wirklich etwas am System ändern muss.
Schritt-für-Schritt-Anleitungen: sauber installieren, aktualisieren, den Autostart prüfen und ohne Rückstände deinstallieren. Dazu der Beitragskatalog.
Was zu tun ist, wenn ein Programm nicht startet, sich nicht entfernen lässt, Administratorrechte verlangt oder nach der Installation Unerwünschtes auftaucht.
Worin sich kostenlose, Test-, Open-Source- und kostenpflichtige Programme, Installer und portable Versionen unterscheiden und welche Updates sofort gehören.
Risiken bei der Programmsuche: gefälschte Download-Seiten, „geknackte“ Versionen, Installer mit Beigaben und falsche Update-Meldungen.
Quellen
Dokumentation der Hersteller von Betriebssystemen und Programmen (allgemeine Grundsätze)
Redaktionelle Inhalte des Ratgebers Softoban
Die Empfehlungen sind allgemein gehalten und geben den Stand zum Zeitpunkt der Erstellung wieder. Installationsfenster, Menüpunkte und die Namen der Systemwerkzeuge unterscheiden sich und ändern sich mit Updates. Richten Sie sich daher nach der Hilfe Ihres Systems und der Dokumentation des Herstellers, nicht nach Ihrer Erinnerung, wie alles beim letzten Mal aussah.